KOMMUNALES
KINO MANNHEIM
im Collini-Center

 

23. Mannheimer Filmsymposium
24.-26. November 2008

 

Multivisions-Stummfilmprogramm:

VAMPIRFILMDRAMEN AUF 6 LEINWÄNDEN!

(Eintritt frei)

 

Freitag, den 24.Okt 2008   21:30 Uhr

 

 

 

Nosferatu - Eine Symphonie des Grauens

im Foyer des Collini Centers, anlässlich des diesjährigen Mannheimer Symposiums zum Thema

 

EROS und TOD – Leidenschaften und Grenzerfahrungen im Film

 

wird es eine völlig neue Kino- Erfahrung geben: Der Film ist allseits bekannt – die Präsentation aber geht – dank digitaler Technik – völlig neue Wege und bietet ein völlig neues  Seh-Erlebnis.

 

"Nosferatu - Eine Symphonie des Grauens" (1921)

 

von F. W. Murnau mit Max Schreck begründete als die erste große Verfilmung des  1897 erschienen Romans "Dracula" von Bram Stoker den Kult um den gleichermaßen Erotik wie Tod bringenden  Blutsauger im Kino, auch wenn Vampire schon in verschiedenen früheren Stummfilmen auftauchten.

 

Diese und 20 weitere und ganz unterschiedliche Umsetzungen, d.h. 80 Jahre Vampirfilm-Geschichte  –  gleichzeitig auf 6. Leinwänden! Die digitale Projektion macht es möglich in einer synchronen Multivisions-Show mit Live-Musik.

 

Multivision

Zunächst läuft in einer Synchronprojektion der Hauptfilm („Nosferatu“) auf 3 Leinwänden – vom Publikum gleichzeitig einsehbar – und liefert bereits einen besonderen Bild-Raum-Eindruck.

Darüber hinaus werden auf weiteren 3 Leinwänden thematisch, inhaltlich, visuell ergänzend und kontrapunktisch kommentierend weitere Szenen aus anderen Vampir-Filmen zu sehen sein.

 

Während Nosferatu auf den Hauptleinwänden sein Unwesen treibt, kann man auf den Nebenleinwänden die Echos zu diesem Film sehen: die immer düsteren Gewölbe und ihre morbide Atmosphäre, die hilflosen Versuche den Vampiren zu entkommen, die Gier der Bisse in weiße Frauenhälse, aber auch die Versuche der aufgeklärten Vampir-Bekämpfer die Macht der Untoten zu brechen, um zu verhindern, dass die Geliebten zu Opfern werden.

 

Es wird kein Entkommen geben, Vampire werden von allen Seiten den Zuschauern auflauern und ihn mit düsteren Schauer bannen, eine Flucht durch ein seitliches Abwenden wird unmöglich sein und wer die Augen schließt, um das 6-fache Grauen nicht mit ansehen zu müssen, dem wird zweifellos die Live- Musik das Blut in den Adern gefrieren lassen.

 

Trioglyzerin

Trioglyzerin - Stummfilmvertonung live
 
Die Stummfilme der 20-er Jahre waren ein musikalisches Live-Erlebnis. Dies ist, bedingt durch den Siegeszug des Tonfilms in den letzten Jahrzehnten ganz in Vergessenheit geraten. Unter dem Namen TRIOGLYZERIN haben sich drei Musiker zusammengefunden, um die Kinoatmosphäre von damals nicht nur wiedererlebbar zu machen, sondern durch die Verwendung moderner Klangmittel die traditionelle Art der Stummfilmbegleitung zu erweitern.
 
Klavier, Violoncello und Oboe stellen das traditionelle Element dar. Elektronische Klangerzeuger kommen zum Einsatz, um durch Geräusch- und Toncollagen eine größere Klangvielfalt zu erreichen. Die Komposition spielt bei der Vertonung einen ebenso wichtige Rolle wie die Improvisation, die der Unmittelbarkeit der Live-Begegnung Nachdruck verleiht.
 
TRIOGLYZERIN hat sich im Laufe der Jahre durch zahlreiche Auftritte im In- und Ausland einen guten Namen gemacht. Die langjährige Erfahrung der Musiker in den verschiedensten Spielarten der Musik trägt dazu bei, dass jeder einzelne Film seine eigene, treffende musikalische Illustration erhält.
 
Tobias Becker - Oboe / Synthesizer
Kristoff Becker - Violoncello / Elektrocello / Effekte
Ulrich van der Schoor - Klavier / Synthesizer
 
Die Stuttgarter Zeitung schrieb einmal: ". . . das TRIOGLYZERIN gibt dem Film von F. W. Murnau den richtigen musikalischen Biss."