Zunächst läuft in einer Synchronprojektion der Hauptfilm („Nosferatu“) auf 3 Leinwänden – vom Publikum gleichzeitig einsehbar – und liefert bereits einen besonderen Bild-Raum-Eindruck.
Darüber hinaus werden auf weiteren 3 Leinwänden thematisch, inhaltlich, visuell ergänzend und kontrapunktisch kommentierend weitere Szenen aus anderen Vampir-Filmen zu sehen sein.
Während Nosferatu auf den Hauptleinwänden sein Unwesen treibt, kann man auf den Nebenleinwänden die Echos zu diesem Film sehen: die immer düsteren Gewölbe und ihre morbide Atmosphäre, die hilflosen Versuche den Vampiren zu entkommen, die Gier der Bisse in weiße Frauenhälse, aber auch die Versuche der aufgeklärten Vampir-Bekämpfer die Macht der Untoten zu brechen, um zu verhindern, dass die Geliebten zu Opfern werden.
Es wird kein Entkommen geben, Vampire werden von allen Seiten den Zuschauern auflauern und ihn mit düsteren Schauer bannen, eine Flucht durch ein seitliches Abwenden wird unmöglich sein und wer die Augen schließt, um das 6-fache Grauen nicht mit ansehen zu müssen, dem wird zweifellos die Live- Musik das Blut in den Adern gefrieren lassen.