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Hommage an Dennis Hopper

 

HOMMAGE AN DENNIS HOPPER

September 2010

 

 

Im Mai 2010 verstarb der Schauspieler und Regisseur Dennis Hopper mit 74 Jahren. Nicht nur auf der Leinwand war er ein Rebell, auch in seinem Leben hat er wenig ausgelassen. Mit James Dean teilte er die Leidenschaft für schnelle Motorräder und begründete mit dem Road-Movie EASY RIDER seinen Weltruhm, dem zahlreiche Rekordflops folgten. Er drehte mit namhaften Regisseuren wie Lynch, Wenders und Coppola und war in seiner Paraderolle als Schurke einzigartig. Wir zeigen eine kleine Auswahl von Filmen von und mit ihm, in denen er als Haupt- oder Nebendarsteller weiterhin auf unserer Leinwand glänzt.

 


Easy Rider

Easy Rider
USA 1969, R: Dennis Hopper. D: Peter Fonda, Jack Nicholson, Dennis Hopper. 91 Min., DF. FSK: ab 16


EASY RIDER, das ist Road Movie und Kultfilm, Inbegriff des Lebensgefühls der späten 1960er und mit der Musik von Steppenwolf bis heute Hymne für alle Biker: Zwei junge Männer starten mit ihren Motorrädern zu einer Odyssee von Küste zu Küste. Sie entdecken die verschiedenen Gesichter der großen Städte und der kleinen Orte, machen Erfahrungen in einer Hippie-Kommune, mit Drogen und Sex in New Orleans‘ einschlägigem Milieu. EASY RIDER war der offizielle USA-Beitrag zum Cannes Filmfestival 1969. Er wurde als bester Film des neuen Regisseurs Hopper ausgezeichnet, der gleichzeitig als Darsteller brilliert.
Do. 9.9. – Sa. 11.9., 19.30 Uhr


Der amerikanische Freund

Der amerikanische Freund
DEU/FRA 1976. R: Wim Wenders. D: Dennis Hopper, Bruno Ganz, Samuel Fuller, Jean Eustache. 126 Min. DF. FSK: ab 16


Der 35-jährige Restaurateur Jonathan Zimmermann ist an Leukämie erkrankt. Kurz nachdem er bei einer Kunstauktion den Amerikaner Tom Ripley kennen gelernt hat, bietet ihm ein Franzose, der über seine Krankheit Bescheid weiß, eine Viertelmillion für einen Mord. Aus Verzweiflung willigt Jonathan ein, denn er glaubt, er müsse seine Frau und seinen Sohn finanziell absichern und habe selbst nichts mehr zu verlieren...

 

Anders als in Patricia Highsmiths Roman steht bei Wenders die ungewöhnliche Männerfreundschaft im Vordergrund – fantastisch in Szene gesetzt von Dennis Hopper.
Do. 9.9. – Sa. 11.9., 21.30 Uhr & Mi. 15.9., 19.30 Uhr


Blue Velvet

Blue Velvet
USA 1985. R: David Lynch. D: Kyle MacLachlan, Isabella Rossellini, Dennis Hopper. 114 Min. FSK: ab 16
In der Kleinstadt Lumberton – einer Bastion des American Way of Life – findet Jeffrey ein abgetrenntes Ohr und beschließt, das Geheimnis um dieses Ohr zu lüften. So begegnet er der Polizistentochter Sandy, der mysteriösen Nachtclubsängerin Dorothy und dem sadistischen Frank. Immer tiefer dringt Jeffrey dabei in eine ihm bislang völlig unbekannte grausame und bizarre Welt vor, der er sich nicht entziehen kann. David Lynch dringt mit BLUE VELVET in die Tiefen menschlicher Abgründe vor und konfrontiert die Zuschauer mit äußerst drastischen Bildern…

Rätselhafte Szenen, grandiose Schauspieler, dramaturgische Raffinesse, strahlend schöne Bilder und unwiderstehliche Musik!
Do. 16.9. – Fr. 17.9., 21.30 Uhr


Apocalypse Now Redux

Apocalypse Now Redux
USA 1979/2001. R: Francis Ford Coppola. D: Marlon Brando, Martin Sheen, Dennis Hopper. 202 Min. (!) OmU. FSK: ab 16


Auf dem Höhepunkt des Vietnamkrieges erhält Captain Willard den Auftrag, gemeinsam mit einer Handvoll Soldaten eine Flussreise an die kambodschanische Grenze zu unternehmen, um dort den hochdekorierten Colonel Kurtz zu finden. Walter E. Kurtz, eine dämonische Erscheinung, hat sich mit seiner ihm bedingungslos ergebenen Einheit tief im Dschungel verschanzt und beachtet keinerlei Befehle der Militäroberen mehr. Er gehorcht nur noch seinem eigenen Wahnsinn und richtet unglaubliche Blutbäder an. Captain Willards Mission ist, dem Terror inmitten des Terrors ein Ende zu bereiten und Kurtz zu liquidieren.
Mit Dennis Hopper in einer genialen Nebenrolle.
Mo. 20.9. – Di. 21.9., 19.30 Uhr


Elegy oder die Kunst zu lieben

Elegy oder die Kunst zu lieben
USA 2008. R: Isabel Coixet. D: Penélope Cruz, Dennis Hopper, Sir Ben Kingsley. 106 Min. OmU. FSK: ab 12


Der prominente und etwas in die Jahre gekommene Professor David Kepesh hat es sich zur Angewohnheit gemacht, mit attraktiven Studentinnen nach Abschluss ihres Studiums strikt sexuelle Beziehungen zu unterhalten. So beginnt auch seine Affäre mit der schönen Consuela, die er nach gewohnter Manier zu unterwerfen versucht. Erst als sie Kepesh schließlich verlässt, wird ihm bewusst, wie viel Consuela ihm bedeutet: Ohne sie fühlt er sich alt und anfällig, sein sorgsam errichtetes Kartenhaus droht einzustürzen. Jahre später kehrt Consuela zu Kepesh zurück, doch nichts ist, wie es anfangs war. Einer der letzten Filme mit Dennis Hopper!
Do. 23.9. – Fr. 24.9., 19.30 Uhr & Do. 30.9., 22 Uhr


Palermo Shooting

Palermo Shooting
DEU/FRA 2008. R: Wim Wenders. D: Dennis Hopper, Campino, Jana Pallaske, Lou Reed. 108 Min. DF. FSK: ab 12


Als erfolgreicher Fotograf lebt Finn ein so prominentes wie hektisches Leben in Düsseldorf. Die Nächte sind ruhelos, sein Mobiltelefon schreit immer, die Musik im Kopfhörer ist sein wichtigster Begleiter. Als seine Existenz urplötzlich aus den Fugen gerät, lässt er alles hinter sich. Seine Reise führt ihn nach Palermo. Dort wird er von einem mysteriösen Schützen verfolgt, der ihm nach dem Leben trachtet. Gleichzeitig beginnt für ihn ein neues Leben inklusive neuer Liebe. Auch die Bekanntschaft mit dem Tod wird er machen, den kein Geringerer als Dennis Hopper spielt...
Do. 23.9. – Fr. 24.9., 21.30 Uhr