Am 13. Oktober 1971 wird das Cinema Quadrat gegründet und zeigt seine ersten Film im Royal-Kino in der Nähe des Hauptbahnhofes.
Ziel von Cinema Quadrat war es, eine Altenative zu bieten zu der damaligen Kinolandschaft, die da hieß, seichteste Unterhaltung und Porno-Schnulzen wie MÄDCHENREPORT und ähnliches.
"Graf Porno hat ausgespielt. Django, Frau Wirtin und der Lümmel von der letzten Bank reißen niemanden mehr vom Stuhl. Deshalb gehen Sie nicht mehr ins Kino, wir auch nicht!" Mit diesem Aufmacher wandten sich engagierte Kinomacher, an ihrer Spitze die Direktoren der Internationalen Filmwoche Fee Vaillant und Hanns Maier, mit einem Flugblatt an die Mannheimer Öffentlichkeit.
Der erste Film, der gezeigt wurde, war der damalige Preiträger der Internationalen Filmwoche, der sozialkritische argentinische Dokumentarfilm DER WEG ZUM TOD DES ALTEN REALES.